Undine Janetzky

Die Beratung für gesunde Ernährung

Wie ich zur Vollwertkost kam:

Als mein Sohn als Säugling schwer erkrankte und mir von der Schul­medizin außer Medikamente keine Alternativen geboten wurden, habe ich intensiv nach einer Möglichkeit gesucht gesünder zu leben.

Ich hatte das Glück an die richtige Information zu gelangen. Nach zwei Tagen und zwei Nächten hatte ich den "Biologischen Ratgeber für Mutter und Kind" von Dr. med. Max Otto Bruker verschlungen.

Ich war total erschüttert und machte mich sofort ans Werk mit der "Ernährungs­umstellung". Das war gar nicht so einfach, da die Vollwertkost hier im Osten Deutschlands, nahe der polnischen Grenze, zu der Zeit (1999) fast unbekannt war.

Trotz aller Widerstände von außen stellte ich die Ernährung so gut es ging auf tier­eiweiß­freie Vollwertkost mit viel Rohkost um und konnte so meinem Sohn helfen, ohne Medikamente zu leben.

Essen zubereiten, Gärtnern und die Liebe zur Natur ist eine Leidenschaft und eine Tradition in unserer Familie. So fiel es mir auch nicht besonders schwer schmackhafte vollwertige vegetarische Gerichte herzustellen.

Nachdem ich die verschiedenen Getreide­sorten ausprobiert hatte, begann ich mit dem Brot backen. Das erste Brot aus selbst zubereitetem Sauer­teig und frisch gemahlenem Getreide war 2 cm hoch und so breit wie ein Haushalts­blech, trotzdem ließ ich mich nicht entmutigen und probierte fleißig weiter, bis alle in meiner Familie zufrieden waren.

Ich war so begeistert von den Erfolgen die sich bei meiner ganzen Familie einstellten, dass ich eine Ausbildung zur "Ärztlich geprüften Gesundheits­beraterin" bei der Gesellschaft für Gesundheits­beratung GGB e.V. in Lahnstein absolvierte und im Frühjahr 2006 abschloss.

Seitdem bin ich selbständig, kläre über die Ursachen von Krankheiten auf, zeige Menschen in Kochkursen und Einzelberatungen wie man sich ganz einfach gesund ernähren kann. Ganz wichtig ist mir dabei, die Teilnehmer zum eigenverantwortlichen Handeln und individuellen Austausch anzuregen. Mit Lebensfreude und Humor kochen, backen, fermentieren, sammeln und essen wir gemeinsam.

Mit einfachsten Mitteln - Luft, Licht und Wasser- die Gesundheit stärken, dazu gehört auch die Reiz-Regulations­methode von Sebastian Kneipp. Im September 2009 habe ich bei der Gesellschaft für Gesundheitsberatung in Lahnstein die Ausbildung zur KNEIPP®-Beraterin GGB abgeschlossen.

Ich verehre Dr. M. O. Brucker und bin zutiefst dankbar. Die vielen Seminare, die ich in Lahnstein im Bruker-Haus besucht habe, sind mit das Beste, neben meiner Familie, was mir in meinem Leben je passieren konnte. Nicht nur das Essen, sondern meine ganze Einstellung, mein Leben, hat sich durch das vermittelte Wissen in allen Bereichen verändert.

Zu meiner Familie gehören mein Mann Uwe , meine Tochter Theresa mit Marcus und den Töchtern Dorothea und Augustina und meine Söhne Martin, Noah und Jacob.

Meine Famile

Tschechien 2011

 

 

 

Etwa 80 % aller Krankheiten an denen wir leiden, entstehen durch falsche Ernährung über lange Jahre hinweg. Den meisten Menschen ist der Zusammenhang zwischen Krankheit und Ernährung nicht bewusst. Wie soll sich ein Mensch aber vor Krankheiten schützen, wenn er die Ursachen nicht kennt. Deshalb ist es das Wichtigste, über die Krankheitsursachen informiert zu sein.

Zu den ernährungs­bedingten Krankheiten zählen folgende Krankheitsgruppen:

  • Gebissverfall (Karies, Parodontose, Zahnfehlstellungen)
  • Erkrankungen des Bewegungsapparates (Arthrose, Arthritis, Bandscheiben- und Wirbelsäulenschäden)
  • Stoffwechselkrankheiten (Übergewicht, Diabetes, Gallen- und Nierensteine, Gicht)
  • Erkrankungen der Verdauungsorgane (Verstopfung, Morbus Chron, Colitis ulcerosa, Zöliakie)
  • Gefäßerkrankungen (Arteriosklerose, Herzinfarkt, Schlaganfall, Krampfadern, Thrombosen)
  • mangelnde Infektabwehr 
  • sogenannte Allergien, Neurodermitis, Ekzeme, Heuschnupfen
  • manche organischen Erkrankungen des Nervensystems z.B. Multiple Sklerose
  • zum Teil auch Krebs.

Durch eine vitalstoffreiche Vollwertkost lassen sich die meisten dieser Krankheiten verhüten.

Zur krankmachenden Nahrung gehören: 

Alle Fabrikzuckerarten - weißer Haushaltszucker, brauner Zucker, Fruchtzucker, Traubenzucker, Milchzucker , Malzzucker und Zuckerkonzentrate wie Birnendicksaft, Apfeldicksaft, Ahornsirup, Melasse, Vollrohrzucker, Ur-Zucker u.a.m. und damit gesüßte Speisen.

Auszugsmehle und daraus hergestellte Produkte wie Weißbrot, Graubrot, Kuchen, Nudeln sowie geschälter Reis.

Alle Fabrikfette - wie gewöhnliche Margarinen und raffinierte Öle.

Säfte und gekochtes Obst, dies gilt vor allem für Leber-, Galle-, Magen- und Darmempfindliche. 

Menschen die an sogenannten Allergien, Erkrankungen des Bewegungsapparates, 

Tierische Produkte die einen hohen Eiweißanteil haben sollten bei den meisten der  oben genannten Erkrankungen eingeschränkt bzw. gemieden werden. Zu diesen Produkten gehören Milch Quark, Käse, Joghurt, Fisch, Fleisch und Eier. Butter und Sahne sind aus dem Fettanteil der Milch hergestellt und können gegessen werden.

Wir sind lebendige Menschen und brauchen lebendige Nahrung, deshalb:

esst einen Teil eurer Nahrung, mindestens 30 %, roh und unverändert, dazu gehört:    

  • das tägliche Frischkorngericht aus rohem Getreide (geflockt, gemahlen oder angekeimt) vermischt mit Obst der Jahreszeit, Nüsse und etwas Sahne
  • täglich frisches Gemüse, Kräuter und Obst - der Anteil an Gemüse sollte deutlich höher sein als der Obstanteil (ca.1/3 Obst, 2/3 Gemüse) 

weiterhin sollte : 

  • euer täglich Brot, ein Vollkornbrot sein und
  • baut naturbelassene Fette, wie Butter und kalt gepresste Öle in euren Speiseplan mit ein.   .

Je größer der Gesundheitswunsch, desto größer der Frischkostanteil in der Nahrung.

Vorträge auch in Kindergärten, Schulen und sonstigen interessierten Vereinen.

Freie Plätze

Für die Kräuterwanderungen im Juli gibt es noch freie Plätze. Interessenten können sich einen Überblick in der Rubrik Kräuterwanderungen verschaffen.

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